Bonner Verein für Jugendförderung e.V.

Satzung des Bonner Vereins für Jugendförderung e.V.



 § 1 - Name und Sitz des Vereins


Der Verein führt den Namen "Bonner Verein für Jugendförderung e.V." (BVJ). Er hat seinen Sitz in Bonn und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn eingetragen.

 § 2 - Aufgaben

Zweck des Vereins ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Bonn. Er ergänzt und unterstützt in enger Zusammenarbeit die Arbeit der Träger der freien Jugendhilfe und des Jugendamtes in Bonn

 Aufgaben sind insbesondere:

  • Durchführung von Freizeit-, Kultur- und Bildungsveranstaltungen
  • Durchführung von Seminaren und Kursen für Mitarbeiter in der Jugendarbeit
  • Durchführung von Veranstaltungen, die dem Erfahrungsaustausch und der Aufnahme von Kontakten zwischen Verantwortlichen der Jugendarbeit im deutschen und internationalen Bereich dienen
  • Förderung von modellhaften Einrichtungen und Veranstaltungen, Unterstützung experimenteller Jugendarbeit
  • Bereitstellung von Aktions- und Veranstaltungsmaterial, Spiel? und Sportgeräten sowie medientechnischen Geräten
  • Herausgabe von Informationen, Berichten, Programmheften usw.
  • Trägerschaft von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Unterstützung bedürftiger Personen, Jugendliche im In? und Ausland. Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die zur Verfügung Stellung von Sachspenden und Hilfsgütern.

Der Verein ist parteipolitisch unabhängig.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 3 - Finanzierung/Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel und Spenden an den Verein finden auch für gemeinnützige und mildtätige Aufgaben Verwendung.

Die Arbeit des Vereins wird finanziert durch Mitgliedsbeiträge, öffentliche Mittel, Spenden und Teilnehmerbeiträge.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 § 4 - Mitgliedschaft

a) Ordentliche Mitglieder

Ordentliches Mitglied kann jede erwachsene Person werden, die sich verpflichtet, innerhalb und außerhalb des Vereins für dessen Zweck und Ziel einzutreten, in seinem Sinne und Interesse zu handeln und alles zu unterlassen, was sein Ansehen schädigen könnte.

Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag durch den Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitgliedes.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Ein Ausschluss ist bei Vereins schädigendem Verhalten durch den Vorstand möglich. Gegen einen Ausschluss ist ein Widerspruch möglich. Über den Widerspruch wird durch die Mitgliederversammlung entschieden.

 b) Fördernde Mitglieder

Fördernde Mitglieder/Mitglieder ohne Stimmrecht sind natürliche oder juristische Personen, die den Verein durch Geld? oder Sachspenden unterstützen.

Beitritt und Austritt eines fördernden Mitglieds geschieht durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

§ 5 - Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird darüber hinaus einberufen, wenn mindestens 1/4der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen.

Der Vorstand lädt spätestens 14 Tage vorher schriftlich unter Vorlage der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung ein. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Mitgliedes abgeschickt wurde. Jedes Mitglied hat das Recht, bis eine Woche vor der Versammlung Anträge zur Tagesordnung zu stellen. Danach kann die Tagesordnung ergänzt werden, wenn nicht mehr als 1/4 der anwesenden Mitglieder widersprechen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins mit 3/4Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Alle anderen Entscheidungen werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder getroffen.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und zwei Kassenprüfer für jeweils drei Jahre. Der amtierende Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder gewählt werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft endet auch die Vorstandstätigkeit.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über:

  • die Konzeption des Vereins
  • den Jahresetat
  • das Jahresprogramm
  • die Anschaffungen von Materialien und Geräten und die damit verbundenen Benutzungsbedingungen
  • die Übernahme von Trägerschaften
  • den Personalbedarf des Vereins
  • die Höhe der Mitgliedsbeiträge


Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§ 6 - Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
   

  • dem Vorsitzenden
  • zwei stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Schatzmeister
  • dem Schriftführer


Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes beruft der Restvorstand ein ordentliches Mitglied, das die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes bis zu nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt.

Der Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet die Versammlung.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und gibt sich eine Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu verabschieden ist.

Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gern. § 26 BGB gemeinsam.

§ 7 - Beirat

Für die fachliche Unterstützung der Vorstandsarbeit richtet der Vorstand bei Bedarf einen Beirat ein.

Der Beirat berät den Vorstand und erarbeitet Entscheidungshilfen für die Mitgliederversammlung.

§ 8 - Vergütung

Die Tätigkeit der Vereinsmitglieder und Beiratsmitglieder für den Verein ist ehrenamtlich.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 9 - Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Sie entscheidet mit 3/4 Mehrheit.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Jugendring e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Bonn, im März 1998

DER VORSTAND

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Vorstand des BVJ

 

 der neue Vorstand mit dem neu gewählten Vorsitzenden Harry Wolff (mitten im Bild)



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